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Air Berlin

Über Air Berlin

Bei Air Berlin handelt es sich um eine deutsche Fluggesellschaft, deren Betrieb am 27.10.2017 eingestellt wurde. Das Unternehmen wurde im Jahr 1978 von dem Amerikaner Kim Lundgren gegründet und operierte bis zum Tag der Geschäftsaufgabe von der Firmenzentrale in Berlin aus. Nach der Einstellung des Betriebes wurden Flotte und Personal vom deutschen Unternehmen Lufthansa sowie vom britischen Anbieter EasyJet übernommen. In den Anfangsjahren bediente Air Berlin in erster Linie Flugverbindungen zwischen Mallorca, weiteren Zielen im Mittelmeerraum und deutschen Flughäfen. Zum Hauptsegment des Unternehmens gehörten in den kommenden Jahren Kurzstreckenflüge innerhalb von Europa, Israel und Nordafrika.

Ab 1998 änderte Air Berlin die traditionelle Unternehmensstruktur und begann damit, Flugtickets zu verkaufen, die nicht an Pauschalreisen gekoppelt waren. Die Anteile dieser Tickets stiegen in den kommenden drei Jahren von zehn Prozent auf bis zu 25 Prozent im Jahr 2001. Das Unternehmen, das zu Beginn lediglich über eine Boeing 707 verfügte, war um die Jahrtausendwende im Besitz von 25 Flugzeugen, welche von 14 deutschen Flughäfen aus operierten. Im Jahr 2002 kamen im Zuge veränderter Reisegewohnheiten zahlreiche europäische Städte zum Angebot der Airline hinzu. Die neuen Destinationen wurden unter dem Namen City Shuttle vermarktet und sprachen eine ähnliche Zielgruppe wie beispielsweise Ryanair an.

Im Jahr 2004 begann Air Berlin damit, sich im Zuge von Übernahmen zu vergrößern. Das Unternehmen kaufte Anteile des österreichischen Anbieters Niki auf, der bis zum Jahr 2010 schrittweise von Air Berlin übernommen wurde. Weitere Fluggesellschaften, die von Air Berlin übernommen wurden, sind

  • die deutsche DBA
  • das deutsche Unternehmen LTU
  • die Schweizer Fluggesellschaft Belair

Zudem einigte sich Air Berlin mit TUI Travel auf einen Leasingvertrag, in dessen Rahmen Air Berlin 117 Routen aus dem Streckennetz des Fluganbieters übernahm. Zwischen 2011 und 2013 kam das Tochterunternehmen Air Berlin Turkey hinzu, das Charterflüge zwischen deutschen Flughäfen und türkischen Reisezielen bediente.

Große, strukturelle Veränderungen erfuhr der deutsche Flugveranstalter im Jahr 2011, als die arabische Fluggesellschaft Etihad Airways mehr als 29 Prozent der Unternehmensaktien aufkaufte. Durch die Aufstockung vergrößerte sich das Streckennetz der Air Berlin erheblich. Zudem kamen 40 wöchentliche Direktverbindungen nach Abu Dhabi hinzu, wo sich der Hauptsitz der arabischen Airline befindet.

Im Jahr 2013 war Air Berlin erneut von tiefgreifenden Umstrukturierungen betroffen. Die Fluggesellschaft distanzierte sich insbesondere von saisonalen Flügen und von Flügen im Billigsegment. Der neue Fokus lag stattdessen auf Vielfliegern und Geschäftsreisenden. Kostenpflichtiges WLAN an Board sowie personalisierte Touchscreens gehörten zu den Serviceleistungen, die eine neue Zielgruppe ansprechen sollten. Das Unternehmen begann zudem damit, Flugzeuge zu verkaufen und Maschinen nur nach Bedarf zu leasen. Ab 2016 verfügte es über keinerlei eigene Flugzeuge mehr. Kurz vor der Einstellung des Betriebes im Jahr 2017 waren erneute Veränderungen in Planung. Anstelle von Kurzstreckenflügen sollten vielmehr Langstreckenflüge in die USA zum Kernsegment des Unternehmens werden.

Nach der endgültigen Geschäftsaufgabe im Oktober 2017 übernahm die Lufthansa die Tochterunternehmen Niki und LGW. Weitere Anteile von Air Berlin wurden von dem britischen Unternehmen EasyJet übernommen.

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