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Niki

Über Niki

Niki beziehungsweise die NIKI Luftfahrt GmbH war ein österreichischer Anbieter von Billigflügen, der seinen Betrieb im Dezember 2017 einstellte. Bis zur Schließung verfügte das österreichische Unternehmen über ein Fluggastaufkommen von 4,9 Millionen bei einer Mitarbeiterzahl von 840 Personen. Niki wurde im Jahr 2003 gegründet und hatte seine Niederlassung im Office Park I nahe des internationalen Flughafens Wien-Schwechat.

Die Airline wurde im November 2003 vom ehemaligen, österreichischen Rennfahrer Niki Lauda ins Leben gerufen. Das Unternehmen basierte auf der Fluggesellschaft Aero LLoyd Austria, die zuvor Insolvenz angemeldet hatte. Niki Lauda kaufte große Teile der insolventen Firma und leitete diese temporär unter dem Namen flyniki. Im Jahr 2004 begann Niki eine Kooperation mit der mittlerweile insolventen Airline Air Berlin, die zu Beginn der Kooperation 24 Prozent von Niki aufkaufte. Im Jahr 2011 folgte der Zusammenschluss der beiden Airlines. 49,8 Prozent des Unternehmens wurden von einem Subunternehmen von Air Berlin gekauft, welches den Namen Gehuba Beteiligungsverwaltungs GmbH trug. Der Rest der Anteile blieb in der Hand der NIKI-Privatstiftung. In Folge der Zusammenlegung wurde das Erscheinungsbild der Flugzeuge von Niki an das Design von Air Berlin angeglichen.

Im August 2017 meldete Air Berlin offiziell seinen Konkurs beim Amtsgericht Charlottenburg an. Die deutsche Fluggesellschaft plante jedoch, Niki an die Lufthansa zu verkaufen. Anschließend sollte Niki zu einem Teil von Eurowings gemacht werden. Die Übernahme scheiterte jedoch und Niki meldete im Dezember 2017 den Bankrott an. Der letzte Flug von Niki wurde am 14.12.2017 operiert. Es handelte sich um eine Maschine, die die Flugroute zwischen Teneriffa und Wien bediente. Weitere Übernahmeversuche der International Airlines Group, die den Mutterkonzern von Iberia und British Airways darstellt, scheiterten ebenfalls. Verhandlungen mit Ryanair und Niki Laudas Firma Laudamotion werden momentan noch von der Europäischen Union geprüft.

Obwohl Niki als Low-Cost-Airline galt, ging das Serviceangebot deutlich über die üblichen Leistungen von Billigfluganbietern hinaus. Im Ticketpreis inklusive war beispielsweise eine Mahlzeit und ein Getränk. Niki operierte in erster Linie Flüge zwischen seiner Basis in Wien und diversen Zielen im Mittelmeerraum. Zahlreiche Destinationen befanden sich in Portugal, Spanien, in Nordafrika und auf verschiedenen Mittelmeerinseln. Im Jahr 2017 bediente Niki zudem Verbindungen ab Deutschland und der Schweiz, die bis zu diesem Zeitpunkt von Air Berlin angeboten wurden.

Das Unternehmen verfügte über eine Flotte, die insgesamt 30 Maschinen umfasste. Die Flugzeuge waren im Durchschnitt neun Jahre alt. Der Großteil der Maschinen war vom Typ Airbus A321-200. Dazu kamen noch einige Maschinen vom Typ Airbus A320-200, Boeing 737-700 sowie Boeing 737-800. Vor seiner Insolvenz hatte der Anbieter zudem zwei weitere Maschinen vom Typ Airbus A320-200 vorbestellt. Niki unterhielt unter anderem Codesharing-Abkommen mit Alitalia, American Airlines, Etihad Airlines sowie mit der spanischen Fluggesellschaft Iberia. Die Fluggesellschaft verfügte zudem über ein Vielfliegerprogramm, das sie unter dem Namen airberlin tobonus vermarktete.

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